Die Palette von Werkstoffarten ist sehr breit. Wenn man die Werkstoffe genauer anschaut, stellt man gleich fest, dass viele davon nicht vom Mensch entwickelt worden sind, sondern die bionischen Analogien darstellen. Zu nennen sind beispielsweise Versteifungsprinzip eines Seerosenblattes, Struktur eines Schmetterlingsflügels, Blatt einer Alge oder Knochen und Schädel eines Säugetieres. Die zuletzt genannten Analogien stellen Strukturen dar, die zellular aufgebaut sind. Zellular bedeutet dabei, dass in einem Werkstoff Gasporen Zellen bilden, die durch eine Feststoffschicht getrennt sind.
Auch als Zellularer Werkstoff bekannt
Zellulare Werkstoffe sind von Menschen als ausgezeichneter Konstruktionswerkstoff seit langem anerkannt worden. Die Kunststoffschäume wie z. B. PUR-Hartschaum haben sich bereits in 70er Jahren etabliert. Bekannt sind jedoch nicht nur die Schäume aus Kunststoffen, sondern auch aus verschiedenen Metallen.
Der Begriff „Metallschaum"
Der Begriff „Metallschaum" kann daher wie folgt formuliert werden: Metallschaum ist ein metallischer Feststoff, der durch die in seiner Struktur stochastisch verteilten Poren und Hohlräume gekennzeichnet ist, die durch eine Feststoffschicht bzw. Feststoffvernetzung getrennt sind.
Einsatz der Metallschäume
Metallschäume wurden im Gegensatz zu Kunststoffschäumen bis vor kurzem nicht so verbreitet eingesetzt und obwohl sie bereits seit über 50 Jahren existieren, ist ihr Bekanntheitsgrad relativ gering. Sie spielen jedoch gerade für den heutigen Leichtbau aufgrund der hervorragenden Kombination ihrer physikalischen und mechanischen Eigenschaften eine wichtige Rolle.
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